Kfz Versicherungen

Kfz-Haftpflichtversicherungen werden im neuen Jahr teurer

Rund jeder vierte Kfz-Haftpflichtversicherte Deutsche wird mit seinem Auto ab sofort in eine andere Typenklasse als sonst üblich registriert.
In Zahlen ausgedrückt, kommen im Vergleich zum Vorjahr in etwa 5,7 Millionen Fahrzeughalter in eine höhere Klasse. Dagegen rutschen etwa 5,4 Millionen in eine niedrigere Klasse ab, so berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Folge von der alljährlichen Neuberechnung der Klassen mit.

Dahingegen ändert sich für die verbleibenden 29,5 Millionen anderen Autofahrern nichts, sie bleiben in der vorherigen Typklasse.
Einhergehend mit den veränderten Typklassen verändern sich die Verträge dementsprechend zum 01. Januar 2019.

Doch wie berechnet sich diese Typklasse überhaupt?

Zuerst gilt sie als eines von vielen Merkmalen, aus denen sich der berechnete Versicherungsbeitrag zusammensetzt. So berechnen sich die Klassen vor allem nach den durchschnittlichen Schäden und auch Reparaturkosten, die ein Automodell innerhalb aller Verträge verursacht.
Fallen genannte Faktoren gering aus, so kommt das Auto in eine niedrige Typklasse. Kleinwagen und ältere Modelle werden demnach oft in niedrigen Klassen wiedergefunden.
Verursacht das Auto hohe Schäden und Reparaturkosten, so kommt es folgerichtig in eine höhere Klasse. Darunter fallen vor allem Autos im oberen Preissegment sowie SUVs.

Als Beispiel errechnete das Portal Check24, dass der Toyota RAV4 Hybrid mit Teilkaskoversicherung aufgrund der neuen Einstufung bis zu 1134 Euro mehr kosten würde. Ein VW Tiguan werden hingegen etwa 260 Euro günstiger als zuvor.

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Foto: Pixabay


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